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Paarfindung - Traumangleich - Hochzeit - Zeugung - Geburt

Paarfindung - Traumangleich - Hochzeit - Zeugung - Geburt

Beitragvon WARJAG » Di Okt 29, 2013 1:33 am


(neu übersetzt in 1. variante, noch ohne fehlerkorrektur und lektorat)

Die Wedrussen besassen grossartige Kenntnisse über das wesen der kinderzeugung. Es ist allerdings schwer, dass ich dies in für den heutigen menschen verständlichen worten erklären kann

unsere wissenschaftler wollen bereits einen menschen klonen. Doch bisher kreierten sie nur wesen, die zwar äusserlich einem menschen gleichen. Denn für den zeugungsakt gehören neben den spermien und der eizelle, auch etwas Geheimnisvolles, was keiner sehen kann, was fern unserer Sinneswahrnehmungen ist.
Die darlegungen, die jetzt folgen, werden möglicherweise den einen oder anderen von ihnen schockieren. Auch habe ich ein halbes jahr selber darüber nachdenken müssen, ob ich das mit meinen Lesern teilen sollte. Doch ich wählte das Offenbaren meiner Erkenntnisse. Es ist nämlich so: eine grosse anzahl der familien auf unserer erde erzieht, ohne dass sie es selber wissen, andere kinder als sie annehmen. Dafür gibt es diese beweise.
In der wissenschaft kennt man den begriff telegonie, im bereich der medizin spricht man man vom einfluss des ersten männchens. Dieses thema telegonie möchte man heute am liebsten ganz verschweigen. Was ist das eigentlich?
Das phänomen wurde vor knapp 200 jahren in england erkannt. Lord morton wollte eine neue rasse mit besonders belastbaren pferden züchten. So kreuzte er zielgerichtet eine reinrassige englische stute mit einem zebrahengst. Doch weil die genetische differenz der beiden arten schon sehr gross war gab es keine nachkommenschaft. Nach einiger zeit wurde diese stute mit einem reinrassigen englischen hengst gedeckt. Im ergebnis gebahr die stute ein fohlen mit deutlichen zebrastreifen.
Lord morton selbst gab diesem phänomen den namen telegonie.
Tierzuchtspezialisten kennen diese erscheinung von ihrer täglichen arbeit. In jedem hundzüchterverein wird darauf geachtet, dass eine hündin keinen kontakt mits.g. Promenadenmischungen hat diese hündin würde nie mehr reinrassige junge haben können, auch wenn man sie mit dem reinrassigsten rüden decken würde.
Taubenzüchter töten sogar ihre wertvollsten reinrassigsten tauben, wenn sie mitbekommen, dass sie von einem wilden täuberich beglückt wurden. Die praxis hat sie gelehrt, das sie keinen zuchterfolg mit reinrassigen nestlinge mehr haben werden.
Wissenschaftler mehrerer länder haben in einer vielzahl von wissenschaftlichen versuchen aufgezeigt, dass man dieses phänomen auch bei uns menschen beobachten kann.
Es gibt genug bekannte fälle, bei denen weisse ehepaare kinder mit schwarzer hautfarbe geboren haben. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein schwarzer junge das licht der welt erblickt, weil seine mutter oder sogar seine grossmutter sexuellen kontakt mit einem schwarzen mann hatte. Als ursache für dieses phänomen erscheint immer wieder der erste voreheliche kontakt der jungen frau oder ihrer direkten weiblichen vorfahren mit einem mann schwarzer hautfarbe.
Bisher haben wir hier nur über klare geprägte merkmale geredet. Doch wie viele kaum sichtbare faktoren wird es noch geben? Allem anschein nach gibt es davon eine vielzahl, die wir gerne ohne beachtung lassen. Die vorehelichen beziehungen sind ja heute an der tagesordnung und daher hat auch keiner das recht, das man eine junge frau dafür verurteilt, wenn sie am tag der heirat keine jungfrau mehr ist. Unsere gesellschaft mit ihrer wahnsinnigen werbung für sex und eine riesige sexindustrie haben sie so gemacht, wie sie heute ist.
Im westebn versorgen eltern ihre kinder noch im schulalter schon mit präservativen, weil sie es angenommen haben, dass sie bereits mit dem anderen geschlecht verkehren. Sie haben allerdings keine ahnung davon, dass kein kondom der welt ihre kinder vor dem einfluss des ersten männchens , also vor der telegonie schützen kann. Das ergeben konkrete fälle im leben von menschen und säugetieren.
Viele alte lehren zeigen ebenfalls das phänomen der telegonie auf. Sie beschreiben es nur mit anderen worten, was jedoch keinerlei veränderungen in der wirkung hervoruft. Sowohl die wissenschaftler als auch die weisen in alten zeiten sind von dieser tasache überzeug: der erste mann im leben einer jungfrau prägt ihr einen stempel seines geistes und seines blutes auf. Es bestimmt ein psychisches und physisches bild der kinder vor, die so noch gebären wird. Alle anderen männer die danach intime verhältnisse mit ihr haben, auch für die zeugung eines kindes sind nur noch samenspender oder überträger von geschlechtskrankheiten.
Kann dies eine Erklärung dafür sein, dass sich zahlreiche väter so schwer tun, dass sie mit ihren kindern ein gutes verhältnis aufbauen? Liegt darin vielleicht einer der hauptgründe für den verfall der heutigen menschlichen gesellschaft?
Es gibt eine masse von beispielen dafür, dass bei der zeugung eines menschen neben mann und frau noch eine gewisse energie beteiligt ist. Doch wenn dem so wirklich ist, dann sollten neben den wissenschaftlern, alle menschen über diese energie bestens informiert sein.
Unsere vorfahren in der jüngtsen vergangenheit haben allem anschein nach, das vorhandensein dieser energie vermutet. Sie haben sich bemüht, das sie streng darauf achteten, dass eine Braut immer auch noch jungfrau ist.
Möglicherweise pflegten viele völker genau wegen diesem grund den brauch, dass bei einer hochzeitsfeier die frischvermählten in einem geschlossenen raum gingen und später mit einem blutbefleckten tuch weider kamen, damit sich alle beteiligten sich von der keuschheit der braut überzeugen konnten. Wenn wir noch tiefer in die vergangenheit einsteigen, dann bemerken wir, dass unsere vorfahren in jenen zeiten noch mehr als die jungfräulichkeit einer braut betrachteten, damit ein vollwertiger stammhalter in die familie geboren werden konnte. So waren sie der meinung, dass wenn eine frau beim sex mit einem mann an einen anderen mann denkt, später ein kind geboren wird, das diesem mann ähnlich sieht.
All dies lässt vermuten, dass die menschen im altertum neben den vorahnungen, auch vielleicht sogar gesicherte kenntnisse über über die rolle der gedanken beim zeugungsakt besassen. Genauergesagt reden wir hierbei über die kraft der gedankenenergie.
Diese wechselspiel ist auch beim phänomen der telegonie erkennbar. Möglicherweise bewahrt die frau die erinnerung an die merkmale des ersten mannes in ihrem unterbewusstsein auf. So bringt sie später ein kind auf die welt, das diesem mann ähnlich ist.
Erst dacht ich daran, dass man ein solches thema besser verschweigt, da sonst jede menge weniger angenehme fragen und gespräche zwischen den kindern und ihren eltern oder zwischen den ehepaaren auftauchen. Besser ist es doch sie bleiben alle ohne dieses wissen und leben scheinbar in frieden weiter.
Doch was machen, wenn gerade das glück beiden diesen menschen heute fehlt? Und wenn es genau deswegen fehlt, weil sie keine ahnung von dem prinzip der zeugung haben?
Es wird schon lange über die art der sexualkunde an unseren schulen gestritten. Wenn in diesem unterricht nur über die korrekte benutzung von kondomen gerdetet werden soll, dann kann man auf die einführung eines solchen faches gleich verzichten. Wenn allerdings die kinder bereits in der schule etwas über die wahre bestimmung der frau und über die richtige herangehensweise bei fragen der zeugung eines neuen menschen erfahren sollen, dann ist die schnelle einführung solcher kurse in unseren schulen lebensnotwendig. Allerdings müssen dann alle pädagogen den kern dieser sachfrage selber gut erfasst haben. Dafür muüssen sie auch über diesbezüglich korrektes lehrmaterial verfügen.

In der heutigen gesellschaft ist es dringlichst geworden, dass wir über dieses thema offen reden. Doch statt dem widmen sich die medien nur der sexwerbung.
In den sg. Demokratischen ländern wird viel über die freiheit des einzelnen geredet. Doch kann man einen menschen für wirklich frei befinden, wenn man ihm essenzielles wissen über seine natürliche lebensweise verschweigt? Statt dessen nutzt man die mittel der angeblich freien werbeindustrie, dass er von ihren perversionen überzeugt wird, dass es ihm als der grösste hochgenuss überhaupt verkauft wird.
Wenn sich dieser mensch von etwas befreit hat, dann nur von seinem wahren glücklichen menschlichen dasein.
Und dennoch hätte ich über das thema der telegonie geschwiegen, wenn mir anastasia dafür keine lösung erklärt hätte, wie man die Telegonie korrigieren kann. Auch wenn eine Braut bereits vorehelichen Intimverkehr hatte, kannman die Telegonie vermeiden. Auch zeigte sich, dass die Wedrussen mithilfe eines grossartigen Brauches in der Lage waren, dass sogar „fremde“ Kinder wie ihre eigenen Bluts- und Seelenverwandten gemacht werden konnten.
Über das Phänomen, welches in der modernen medizin als „Einfluss des ersten Männchens“ bezeichnet wird, wussten unsere Vorfahren, die sogenannten Heiden bestens Bescheid. Vor den Wirkungen dieses Phänomens schützten sich die jungen Menschen in ihrer Gesellschaft mittels spezieller Bräuche.
Doch auch die Wolchwen (Weisen) konnten den genetischen Code des „ersten Männchens“ wegradieren. Sie waren sogar in der Lage, das sie von Feinden vergewaltigte Mädchen, wieder in ihre jungfräuliche Verfassung versetzen konnten. So waren sie sich der Wirksamkeit ihrer Methoden so sicher, dass sie sogar ihre eigenen söhne solche Mädchen heiraten liessen.
Bei alledem gibt es allerdings auch ein wider. Denn weder die Kenntniss der äusserlichen merkmale dieser heidnischen Bräuche, noch die der altwedischen Bräuche reichen für das Verständnis.
Was hat es denn für einen Sinn, das man etwas auf Paier bringt? Wichtig ist doch, dass in den Familien Liebe herrscht. Das Paar muss sich auf die Geburt seines kindes vorbereiten. Die geburt muss bedingungslos Daheim stattfinden, dort wo auch das kind gezeugt wurde.
Was nützt es wenn man lediglich schreibt: „Damit die liebe in die familie für immer und ewig kommt und bleibt, ist es erforderlich, dass sich drei punkte, drei gefühle, drei aspekte des menschlichen seins in einer einheit verschmelzen. Statt es nur mit dem Vertsanfd nachvollzogen wird, muss man es eher fühlen, mit den Gefühlen die Lebensweise der Vorfahren erfassen.
Die erste erforderliche handlung kann nur die reue vor den eigenen vorfahren sein, die in unserer heutigen gesellschaft als heiden bezeichnet werden und von uns verleumdet oder verraten worden sind. Ja wir haben die erhwürdige slawische kultur unserer väter und mütter verraten – eine kultur die es viele Jahrhundert gab.
Wir haben das christentum als kultur erklärt. Der christliche glaube gibt es seit ca. 1000 jahren und kann damit kaum als urkultur bezeichnet werden.
Wieso ist reue erforderlich? Wegen einem ganz einfachen grund: denn wenn wir weiterhin unsere vorfahren als wilde oder stumpfsinnige barbaren bezeichnen, wie es uns tagtäglich mit viel aufwand suggeriert wird, wobei gleichzeitig versucht wird, dass diese urtümlichen bräuche übernommen werden, dann geht deren wirkung verloren. Denn all ihre bräuche basieren auf der kenntnis kosmischer gesetze, dem Sinn der einzelnen Himmelskörper und der macht der psyche, gleich der gedankenenergie.
Wir mögen uns noch so mühen, dass wir mit hilfe ihrer bräuche die kolossale energie der gedanken akltivieren, doch das wird vergebens sein. Unseren gedanken steht nämlich ein anderer gedanke im wege, der, dass unsere urahnen stumpfsinnig waren.
Ein paradox: du bist dämlich, doch du tust wunderbares. Das eine widerspricht glatt dem anderen und blockiert es.
Vielleicht ist es kein Schicksal, das die kultur unserer ahnen vor uns verborgen wird? Ohne Wissen und verwirrte, von den eigenen Wurzeln getrennte menschen lassen sich doch viel leichter in eine gewünschte richtung lenken. Oder soll das die strafe gottes für unsere gesellschaft sein? Eine volksweisheit besagt: „ so wie man in den Wald ruft, so schallt es wieder hervor“ wir haben den bezug mit unseren ahnen verloren und dadurch das verhältnis zwischen unseren kindern und uns selbst sehr brüchig gemacht.
Über die hochkultur unserer ahnen, den heiden bezüglich „zeugung der kinder“ kann man sich anhand der bis heute erhaltenen Bräuchen im modernen china und ganz besonders in japan selber ein urteil bilden. In diesen länder müssen mann und frau vor dem sxuellen akt zur zeugung eines kindes einen speziellen reinigungsbrauch durchfürhen. Religionen im alten china, in japan und indien, sowie auch im alten griechenland, schenkten der frage der zeugung eines menschen immense aufmerksamkeit.
Was soll nun ein mensch machen, wenn er an gesunder nachkommenschaft interessiert ist? Muss er erst jede menge zeit dür das studieren von Schriften über das thema aufwenden? Und sollte er sich danach noch etwas zeit reservieren, für weitere studien über die wahl des richtigen lebenspartners und für das studium der richtigen grundsätze bei der kindererziehung? Ich will es ihnen gleich sagen: für keinen ist das nötig, dass er einen teil des lebens dem studium solcher schriften widmet. Ich habe mehrere jahre gebraucht, das ich wenigstens einen überblick über diese thematik bekam und erkannte plötzlich, dass all die grossen werke mit besagtem thema, die wedrussen durch die anordnung einfacher, lebensfroher und zweckmässiger bräuche für alle lebenslagen komprimierten. (auf eine nenner brachten) man könnte sogar meinen, gott selber habe ihnen bei der gestaltung dieser bräuche und beim erfassen des wesens unseres menschlichen seins geholfen.
Bevor wir versuchen, dass wir die erfahrungen unserer ahnen für uns nutzen, asollten wir uns darüber verständigen, welche ahnen wir denn meinen.
Ich meine damit ganz speziell die frage, vor wieviel jahren welche region von unseren vorfahren besiedelt war?
Bekanntlich erzählt die historische literatur über das leben im alten ägypten und im alten rom vor 5000 jahren.
In diesen regionen der erde wurden schon früher und auch noch heute archäologische grabungen durchgeführt. Grosse touristenströme fliessen dort täglich hin.
Doch über russland (auch Deutschland) finden wir in der historie unserer heimat nur berichte, die maximal 1000 jahre erfassen.
Auf dem territorium euneres heutigen landes gab es wohl allem anschein nach nur armut und bedeutungsloses? War dem so? Oder verbirgt jemand ganz bewusst unsere geschichte? Ja so muss es sein. Ich habe schon darüber geschrieben, doch jetzt stelle ich auch einige archäologische erkenntnisse vor. Ich möchte den ort arkaim beschreiben, der einen ganz direkten bezug mit dem thema „telegonie“ aufweist. Nach den Worten von Anastasias grossvater erfolgte dort vor 3500 jahren eine grossartige offenbarung.
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Re: Paarfindung - Traumangleich - Hochzeit - Zeugung - Gebur

Beitragvon WARJAG » Do Okt 31, 2013 5:13 pm

Band 1 Anastasia
Kapitel – einen neuen Stern erleuchten

S.60
Anastasia streckte die Hände in Richtung Sonne, ließ ihr glückliches, reizvolles Lachen erklingen, sang mir und wie jemandem weiter hoch oben vor: «Von allen Lebewesen im Weltall kann nur allein der Mensch so etwas er-le-he-ben!
Nur einem Mann und einer Frau, die sich ein gemeinsames Kind wünschen! Nur dem Menschen, der nach der chöpfung strebt!
Nur ein Mensch, der das erlebt hat, erleuchtet einen neuen Stern! Ich danke di-ii-iir!»
Dann wandte sie sich an mich und sagte noch rasch: «Nur ein Mensch, der nach Schöpferischem strebt und ohne die Befriedigung seiner rein sexuellen Verlangen ist.»
Wieder begann ihr helles Lachen, sie sprang in die Luft, machte einen Spagat und glitt über den Nebel dahin. Dann lief sie wieder in meine Nähe, setzte sich neben den Höhleneingang und machte sich daran, dass sie mit den Fingern von unten nach oben ihre goldenen Haare kämmte.
«Du denkst also, Sex sei eine Sünde?», fragte ich.
Anastasia hielt inne, sah mich erstaunt an und erwiderte: «War das etwa das, was man bei euch mit dem Wort Sex bezeichnet?
Wenn es anders war, was ist dann eine größere Sünde: wenn man sich hingibt, damit ein neuer Mensch auf dieWelt kommt, oder sich verweigert und damit die Geburt eines Menschen, eines richtigen Menschen verhindert?»
Ich dachte nach. In der Tat war das übliche Wort «Sex» eine völlig falsche Bezeichnung für das nächtliche Erlebnis mit Anastasia. Doch was war es dann? Mit welchem Wort konnte man es bezeichnen? Ich fragte weiter. «Wieso ist so etwas weder, mir noch anderen schon früher widerfahren?»
«Sieh mal, Wladimir, die dunklen Kräfte wollen die niedrigen Bedürfnisse des Fleisches im Menschen anstacheln, damit er ohne Erfahrung dieser Gottesgabe der Seligkeit bleibt. Mit allen möglichen Mittelnwollen sie den Menschen davon überzeugen, dass er mühelos Seligkeit findet, indem er stets an fleischliche Freuden denkt. Auf diese Weise fuhren sie den Menschen weit weg von der Wahrheit. Die armen, betrogenen Frauen haben keine Ahnung davon und leiden ihr ganzes Leben auf der Suche nach der verlorenen Glückseligkeit. Sie suchen am falschen Ort. Keine
Frau ist imstande, dass sie einen Mann von dieser schändlichen Begierde fernhalten kann, wenn sie selbst sich ihm nur wegen der Befriedigung ihres Geschlechtstriebes hingibt. Wenn dies der Fall ist, können sie kein glückliches gemeinsames Leben führen. Ihre Zweisamkeit ist nur eine Scheinehe, eine Lüge, ein gesellschaftlich etablierter Betrug; denn die Frau wird selbst lüstern, ganz gleich, ob sie mit dem Mann verheiratet ist oder noch ledig.
Ach, wie viele Gesetze und Bräuche, religiöse wie weltliche, hat der Mensch sich erdacht, damit diese falsche Ehe künstlich gefestigt wird!
Doch was hat das alles gebracht? Sie zwangen die Menschen, dass sie sich anpassen und verstellen, nur dass der Schein der Ehe gewahrt bleibt. Die inneren Neigungen bleiben jedoch genauso und ganz frei von Gegebenheiten und den Menschen.
Jesus Christus erkannte das und widersetzte sich diesem Betrug. Er sagte: <Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.>
Noch vor Kurzem habt ihr Menschen gebrandmarkt, wenn sie ihre Familie verließen. Doch keiner konnte jemals den Wunsch des Menschen aufhalten, dass er beharrlich nach der intuitiv empfundenen Glückseligkeit, der großen Befriedigung sucht. Die falsche Ehe ist etwas Furchtbares.
Denk doch mal an die Kinder, Wladimir! Weißt du, Kinder empfinden den Lug und Betrug einer solchen Ehe ganz genau. Und als Folge davon bezweifeln sie alle Worte der Eltern. Die Kinder empfinden unbewusst die Lüge, bereits bei der Empfängnis. Deswegen geht es ihnen schlecht.
Was denkst du, wer möchte als Folge eines geschlechtlichen Triebes geboren werden? Jeder möchte doch lieber in einem großen Drang nach Liebe und dem Schöpferischen erschaffen werden, statt als Folge der Lüsternheit auf die Welt kommen.
Diejenigen, die eine falsche Ehe geschlossen haben, werden insgeheim immer wieder nach wahrer Befriedigung suchen. Sie werden versuchen, das sie immer wieder neue Körper besitzen, oder sich im Frust selbst befriedigen, wobei sie innerlich sehr wohl ahnen, dass sich dadurch das echte Glück einer wahren Ehe mehr und mehr weite Ferne rückt.»
«Stopp mal, Anastasia! Sind ein Mann und eine Frau etwa ein für allemal verdammt, wenn sie einmal in eine lustvolle Beziehung geschliddert sind? Gibt es für sie keine Umkehr, keine Möglichkeit der Besserung?»
«Doch, das ist schon möglich. Und ich weiß jetzt auch, was man da tun kann. Doch wie, mit welchen Worten kann man das sagen?
Die ganze Zeit suche ich schon nach solchen Worten. In der Vergangenheit habe ich sie gesucht und im Morgen, dochvergeblich. Vielleicht sind sie ja schon ganz nahe? Und erscheinen dann bald, diese neuen Worte, die in der Lage sind, dass sie Herz und Verstand erwärme. Neue Worte über die alte Wahrheit der Urquellen.»
«Das ist doch egal, Anastasia. Sag es einfach mit den Worten, die es schon gibt, selbst wenn sie ein bisschen daneben liegen. Was braucht man sonst noch für wahre Befriedigung neben den zwei Körpern?»
«Auf das Bewusstsein kommt es an! Auf das beiderseitige Streben nach dem Schöpferischen und auch auf Aufrichtigkeit und reinen Ansichten.»
«Woher weißt du das alles, Anastasia?»
«Das ist auch anderen bekannt. Erleuchtete Meister wie Weles, Krishna, Rama, Shiwa, Christus, Mohammed und Buddha haben versucht, dass sie den Menschen das Wichtigste beibringen.»
«Hast du über sie gelesen? Wo? Wann?»
«Ich brauche keine Bücher lesen. Ich weiß einfach, was sie gesagt und gedacht haben und was sie wollten.»
«Also, einfach nur so Sex haben ist deiner Ansicht nach schlecht?»
«Sehr schlecht. Es führt die Menschen von der Wahrheit weg und zerstört die Familie. Eine Riesenmenge an Energie wird auf diese Weise verschwendet.»
«Doch wieso gibt es dann so viele Pornofilme und Zeitschriften mit Bildern nackter Frauen in erotischer Pose? Scheinbar mögen die Leute das, denn schließlich richtet sich das Angebot von der Nachfrage. Willst du etwa behaupten, die Menschheit sei durch und durch schlecht?»
«Die Menschheit stehen im starken Einfluss der dunklen Kräfte, die den Geist des Menschen verwirren und die niederen Triebe des Fleisches anstacheln. So werden die Menschen in gewaltiges Leid und Elend gestürzt. Dabei bedienen ich die Dunkelmächte des Mediums der Frau, insbesondere ihrer Schönheit. Die Schönheit der Frau ist normalerweise dafür da, dass sie im Manne den Sinn für Dichtung, Kunst und Kreativität erweckt und auf Dauer pflegt. Dafür muss die Frau selber rein sein. Ist dies anders, wird sie versuchen, dass sie den Mann mit ihren körperlichen Reizen verführen kann, sogesagt durch den oberflächigen Glanz einer leeren Hülle. Dadurch betrügt sie den Mann, und für diesen Betrug muss sie selbst das ganze Leben hindurch leiden.»
«Und was bedeutet das alles? In all den Jahren des menschlichen Daseins konnte sich keine Gesellschaft dem Einfluss der dunklen Kräfte erwehren. Demnach sind sie stärker als der Mensch. Trotz all der Ermahnungen der erleuchteten Meister, wie du sie nennst, hat der Einfluss der Dunkelmächte gesiegt.
Ist ein Kampf gegen sie überhaupt möglich oder nötig?
«Doch, es ist möglich, und es ist auch nötig. Ganz bestimmt!»
«Wer kann das denn tun?»
«Die Frauen, die es schaffen, dass sie ihre eigene Bestimmung finden und die Wahrheit erkennen. Durch sie werden sich auch die Männer ändern.»

…..
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Re: Paarfindung - Traumangleich - Hochzeit - Zeugung - Gebur

Beitragvon WARJAG » Do Okt 31, 2013 5:16 pm

Band 1 Anastasia
neu Übersetzt von julia und Frank
S. 86

Ich habe bereits davon berichtet, mit welcher Begeisterung Anastasia über Pflanzen erzählt sowie über Menschen, die mit den Pflanzen selber reden. Erst dachte ich, Anastasia, die mitten in der Wildnis lebt, kenne nur deren Natur, doch sie wusste auch über den Aufbau der Planeten Bescheid. Sie hat ein regelrechtes Gespür für die Himmelskörper. Doch mag sich der Leser selbst ein Urteil darüber bilden, was sie vom Schlaf unter dem Sternenzelt erzählen kann. Pflanzen, welche Wissen bestimmter Menschen bekommen, treten in einen regelrechten Wissenstausch mit den kosmischen Kräften. Sie fungieren dabei jedoch nur als Mittler, die genaue, zielgerichtete Aufgaben bezüglich des Körpers eines Menschen und der Erfüllung einiger seelischer Pläne. Sie haben keinen direkten Anteil an den komplizierten Vorgängen innerhalb der irdischen Flora und Fauna, da dies allein dem Menschen und seinen Daseinsplänen vorbehalten ist. Der mit dem Kosmos hergestellte Kontakt erlaubt dem Menschen, das er das tun kann, was nur er allein vermag: die Hilfe des Allgeistes in Anspruch nehmen, genauer gesagt, Erfahrungen und Wissen mit Ihm tauschen. Das lässt sich mit Hilfe eines einfachen Vorganges bewerkstelligen, wobei man auch noch eine wohltuende Wirkung spürt.
Anastasia erklärte das so: «Eines Abends, wenn das Wetter es erlaubt, richtest du dich auf eine Nacht unter dem Sternenzelt ein. Das Nachtlager soll sich in der Nähe von Himbeeren, Johannisbeeren oder Getreidekulturen befinden, und du musst allein sein. Lege dich auf den Rücken, ohne dass du die Augen schließt. Dann lässt du deine Blicke und deine Gedanken über die Himmelskörper schweifen. Es ist wichtig, dass du dabei locker bleibst und dass deine Gedanken locker und frei sind. Als ertes versuchst du, dass du an die am besten sichtbaren Himmelskörper denkst, dann kannst mit deinen Träumen beginnen: von deinen innigen Wünschen, deinen Nächsten und all denjenigen, denen du Gutes wünschst. Lass auf keinen Fall Gedanken der Rache oder der Missgunst in dir aufkommen, denn das könnte dir selber schaden. Dieser einfache Vorgang wird einige unter vielen Gehirnzellen in dir aktivieren, die sonst in deinem ganzen Leben schlafen würden. Die kosmischen Kräfte werden mit dir sein und dir dabei helfen, dass sich deine erstaunlichsten lichtesten Träume verwirklichen und du seelische Ruhe finden kannst, sowie die Beziehungen mit deinen Angehörigen verbessern, dass sie dich mehr lieben werden als davor.
Es empfiehlt sich, die mehrfache Wiederholung dieses Vorgangs. Seine Wirkung geschieht sich nur dort, wo du deinen ständigen Kontakt mit der Pflanzenwelt pflegst. Bereits am nächsten Morgen wirst du den Effekt spüren. Besonders erfolgreich wäre es am Vorabend deines Geburtstags. Es wäre sehr kompliziert wenn ich dir genau erklären müsste, wie das alles genau geschieht, doch ist das denn nötig? Du würdest es ohnehin kaum alles glauben können; für einiges würdest du keine Vertsändnis aufbringen können. Es wäre sinnvoller, dass man darüber mit Menschen redet, die es selbst gemacht haben und die Wirkung praktisch erfahren haben; denn die so gewonnenen und durch Erfahrung bestätigten Erkenntnisse folgen meist ein besseres Verständnis dieses Wissens.»
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Re: Paarfindung - Traumangleich - Hochzeit - Zeugung - Gebur

Beitragvon WARJAG » Sa Nov 02, 2013 3:02 pm

Der Brauch der Trauung von Anastasia, Autor Wladimir Megre
hier neu übersetzt!


Der wedrussische Brauch der Trauung ist dir bereits bekannt, Wladimir. Du hast auch schon im „Buch der Ahnen“ darüber geschrieben. Ich rufe hier noch einmal das Wesen dieser großartigen Taten in Erinnerung.
Die Verliebten sollten noch gemeinsam den Platz für deren künftigen Familienlandsitz wählen. Sie beide gingen an den Siedlungsrand, wo er mit seinen Eltern lebte. Danach suchten sie die Plätze neben der Siedlung, wo sie lebte, auf. Die Verliebten hatten keinerlei Notwendigkeit, dass sie ihre Vorhaben den Eltern offenbarten. In beiden Siedlungen begriff und wusste auch so jeder, dass hier eine Schöpfung bevorstand.
Auf dem gewählten Grundstück, das 1 Hektar groß oder mehr war, projektierten die Verliebten ein reales Leben. Sie sollten noch in Gedanken das Haus planen, einen richtigen Standort für eine Vielzahl von Pflanzen finden, so dass alles miteinander in Wechselbeziehungen tritt und sich hilft.
Ljubomila und Radomir fanden ganz schnell einen Platz für ihren künftigen Familienlandsitz. Sie gingen wie vereinbart hinter den Rand des Dorfes, dorthin, wo ein Waldstreifen wuchs und ein kaum wahrnehmbarer Bachlauf floss, der von einer kleinen Quelle hervorkam.
Hier war Radomir bereits früher gewesen. Hier saß er für sich allein und träumte oft von dem, was kommen wird, vom gemeinsamen Leben mit seiner Geliebten.
Zweimal kam auch Ljubomila hier vorbei, wo Radomir gerade woanders war. Sie wusste es ja selbst noch kaum, wieso, durch welchen Grund sie hierher kam, sie hielt jedoch ihr Pferd am Bach an und ging zum Wäldchen hin. Dort löste sie ihren Zopf auf, fasste ihre Haare mit dem Band ein und verweilte lange an einer Birke.
Nun standen die Verliebten in Zweisamkeit an jenem Ort.
„Ich weilte früher gerne hier allein. So will ich jetzt, dass unser Familien-Stamm hier fortgesetzt wird.“ sagte Radomir.
„Ich finde auch mein Geschmack an diesem Ort“, flüsterte Ljubomila.
Am nächsten Morgen beim Sonnenaufgang kam Radomir auf einem Pferdewagen und brachte 15 Stangen, lange Weidenruten, kleine Holzpfähle und eine Sense auf den erwählten Platz. Er begann mit dem Sensen, da erblickte er Ljubomila auf ihrem Roß im Galopp. Radomir sah dieses Traumbild und bewunderte es, sein Herz schlug schneller. Drei Meter vor der vorgestellten Grundstücksgrenze sprang die schöne junge Frau nahe Radomir vom Pferd, wobei dies noch weiter ritt.
„Ich grüße dich an diesem neuen Tag, mein Schöpfer!“, strahlte Ljubomila Radomir an. „Der Tag wird schön, so dachte ich, ich bringe farbiges Band, damit wir die Standorte für unsere künftige Pflanzungen anzeichnen.“
„Dir danke ich für die Verschönerung dieses Tages“, erwiderte Radomir.
Weder nahmen sie sich in die Arme noch küssten sich die Verliebten. Derartiges war bei den Wedrussen vor der Trauung keine Sitte. Darin war ein tiefer Sinn verborgen: Umarmungen und Küsse vor der Kinder-Zeugung wollten sie in keine alltäglichen Handlungen verwandeln. So waren sie, wenn der Augenblick der Zeugung kam, auf ihrem höchsten Punkt. Sie machten sich auch keine Verabredungen. Jeder kam auf den gewählten Platz von allein, wenn er oder sie ein Verlangen danach verspürten. Jeden Tag beim Sonnenaufgang kam als erster Radomir, danach erschien auch Ljubomila auf ihrem Pferd.
Eine Woche später errichtete Radomir eine Laubhütte, die einem wunderbaren Häuschen glich. Zweieinhalb Meter breit und drei Meter lang war sie. Die Stangen grub er in den Boden ein, Wände gestaltete er mit geflochtenen Zweigen. Ebenfalls mit Stangen und Zweigen fertigte er eine Überdachung an. Darüber legten die Verliebten trockenes Gras und im inneren Raum bedeckte Ljubomila die Wände und die Decke mit gewebtem Leinenstoff. Zwei Schlafplätze richtete Ljubomila ein: legte Stroh auf den Boden, darüber Heu und bedeckte diese mit Stoff. Nachdem das wunderschöne Häuschen nun errichtet war, nächtigten die Verliebten oft darin, es gab jedoch keinen Geschlechtsverkehr zwischen ihnen. Es galt als Verletzung der künftigen Kinder, wenn man vor der Trauung, vor der Gestaltung des Familiennestes Geschlechtsverkehr hatte. Die Verliebten hatten auch jede Menge Aufgaben. Radomir brachte eine breite Holztafel, mit dem Schnitzmesser schnitzte er darauf den Plan des Grundstücks, stellte alle Windrichtungen dar, zeichnete Sonnenaufgang und Abenddämmerung an, auch wie der Mond aufsteigt. Und noch vermerkte er auf diesem Plan tagsüber und nachts die Bewegungen des Windes, die Stärke und die Richtung dessen.
Ljubomila suchte oft die Grundstücksgrenzen auf, verweilte dort lange und malte mit ihrer Vorstellungskraft Bilder mit künftigen Pflanzungen. Danach ging sie zum Plan von Radomir und überprüfte nach ihm, ob der Wind oder Schatten diesen Pflanzungen womöglich schaden würden.
Als der Winter kam, besuchte Ljubomila seltener den Ort der Liebe. Sie webte im Hause ihrer Eltern den Leinenstoff und bestickte liebevoll das Hemd für Radomir.
Radomir kam jedoch öfters in den künftigen Familienlandsitz, vermerkte nach wie vor die Bewegungen des Windes, merkte sich, wo der Schnee die Erde bedeckte.
So fertigten die Wedrussen jedes Jahr einen Wetterkalender. Solche schematischen Tafeln gab es in jeder wedrussischen Familie. So konnten sie damals das Wetter für ein Jahr und sogar für zwei oder drei Jahre genau vorhersagen. Es erscheint vielleicht, dass es doch viel einfacher wäre, dass man den elterlichen Kalender nur kopiert. Es würde jedoch weniger genau sein. Das Areal hat ja eine etwas andere Landschaft, ein Hügel oder ein kleines Wäldchen konnten Pflänzchen vor dem Winde schützen. Im Winter konnten die Schneedecken eine andere Höhe haben. Nun als der Frühling kam, war das Projekt in den Gedanken von Radomir und Ljubomila fertig. Im zeitigen Frühjahr zogen sie wieder gemeinsam in ihr Häuschen ein. Jetzt sollten sie noch mit kleinen Holzpfählen, Bändern und Zweigen alle Pflanzungen kennzeichnen, das Projekt in allen Kleinigkeiten noch in Harmonie bringen. Und Radomir musste noch einen Brunnen graben und die Quelle einfassen. Nur noch zwei Wochen blieben vor dem günstigen Zeitpunkt, an dem die jungen Setzlinge in die Erde gepflanzt werden konnten. Jetzt bereiteten sich die Verliebten auf die Trauung vor.
Sie gingen erst in die Siedlung, wo der Bräutigam lebte, danach ins Heimatdorf der Braut. In jedes Haus traten sie herein Sie kamen auf jeden Landsitz und luden die Familien auf die Hochzeit ein. Sie wurden schon mit großer Erregung überall erwartet. Denn jeder wollte ihre Liebe sehen und ein Geschenk für ihr künftiges Eigenheim. Als das junge Paar einen Garten oder einen Hof und Heim besuchte, sagten sie nur wenige Worte dem Hausherren. Vielleicht nur einen einzigen Satz, in etwa so: „Wie wunderschön ist Euer Apfelbaum“ oder „Das Kätzchen hat einen klugen Blick“ oder „So taktvoll und so fleißig ist euer Bär“.
Für jeden Hausherren, der solch einen Lob der Verliebten für ein Bäumchen, das im Garten wächst, oder für sein Kätzchen hörte, bedeutete dies die Anerkennung seines wahren Lebens. Auch war das ein Hinweis, dass die Verliebten solch eine Pflanze oder ein Tier auch gerne bei sich hätten.
Man lud die Verliebten weder ins Haus, noch bot man ihnen etwas an. Sonst müsste das junge Paar die Einladung und Bewirtung taktvoll annehmen. Wenn sie jedoch überall als Gäste ein Weilchen sitzen bleiben würden, hätten sie kaum alle Familien vor der Hochzeit besuchen können.
Arga, der Kindheitsfreund von Radomir, brach etwas die allgemeinen Regeln. Als die Verliebten sein Elternheim besuchten und mit seinem Fater redeten, rannte Arga auf den Hof und holte vom Stall einen wundervollen Hengst, den alle in der Siedlung bewunderten. Arga sagte den jungen Leuten voller Aufregung:
„Nehmt bitte diesen Hengst von mir an, Er lässt ja nach wie vor Keinen an sich heran, seitdem er auf dem Jahrmarkt von Ljubomila gezähmt wurde.“ Der Fater schaute verschmitzt seinen Sohn an und sagte: „Kann auch sein, Arga, dass du keinen Reiter an das Pferd heran lässt? Sonst hättest du es ja auch schon einreiten können.“ Etwas verlegen erwiderte Arga: „Das Einreiten überlasse ich jemand anderen. Erst hatte ich die Wahl so getroffen, das dieser Hengst für immer in der Freiheit leben sollte. Jetzt habe ich meine Meinung geändert. Nehmt nun bitte dieses Pferd von mir an.“ Mit diesen Worten reichte er Ljubomila die Zügel. „Danke“, antwortete Ljubomila, „das Pferd kann ich auf keinen Fall annehmen, er hat sich an einen anderen Menschen gewöhnt. Wenn es jedoch ein Fohlen von ihm gibt, das würden wir sehr gern mit Dankbarkeit annehmen.“
Nachdem das junge Paar alle Familienlandsitze besucht hatte, und der für alle vereinbarte Tag kam, eilten Alt und Jung in der Morgendämmerung auf das Grundstück des jungen Paares.
Alle Menschen stellten sich auf die Grenze des Grundstücks, die das junge Paar mit trockenen Zweigen gekennzeichnet hatte. In der Mitte des Grundstücks neben der Laubhütte ragte ein kleiner Hügel mit Blumen geschmückt empor. Auf diesen Hügel stieg Radomir, er trug voller Aufregung vor den versammelten Menschen das Projekt des künftigen Familienlandsitzes vor.
Und jedes Mal, wenn der junge Mann auf einen Platz zeigte, wo eine bestimmte Pflanze wachsen soll, trat vom Kreise der Hörer ein Mensch hervor und stellte sich auf den von Radomir gezeigten Platz. In den Händen hielt der Mensch einen Pflanzensetzling, den Radomir genannt hatte. Vor jedem, der vom Kreis hervortrat, verbeugte sich das Folk. Denn dieser Mensch wurde mit dem Lob des jungen Paares gewürdigt, als sie noch seinen Familienlandsitz besucht hatten, dafür, dass er das Schöne gedeihen ließ. Und so wurde er auch mit der Anerkennung des Schöpfers, des Allfaters, des himmlischen Gottes gewürdigt.
Nachdem Radomir mit der Verkündung seines Projektes fertig war, stieg er vom Hügel und ging dahin, wo seine Ljubomila stand und mit Regung und Ehrfurcht alles beobachtete. Er nahm sie an die Hand und führte sie würdevoll auf den Hügel hinauf. Jetzt standen die Verliebten auf dem Hügel. Radomir äußerte vor allen die Worte:
„Den Raum der Liebe kann keiner alleine erschaffen. Neben mir und vor euch ist meine wunderschöne Muse.“ Da senkte die wunderschöne junge Frau, oder besser gesagt, Jungfrau, ihren Blick vor allen. Jede Frau ist auf ihre eigene Art und Weise schön. Es gibt jedoch im Leben jeder Frau Augenblicke, wo sie sich über alle erhebt. In der heutigen Kultur gibt es keine solchen Augenblicke. Jedoch damals...
Hier richtete Ljubomila ihren Blick auf alle Menschen. In einem Chor vereinten sich die Rufe der Bewunderung von allen Menschen, die vor ihr standen. Im Antlitz der Jungfrau leuchtete ein wagemutiges Lächeln auf. Die Energie der Liebe füllte sie bis oben hin. Mehr als sonst leuchtete die Röte auf ihren Wangen. Der gesunde geschmeidige Körper der Jungfrau und die strahlenden Augen hüllten die Menschen und den ganzen Raum mit Wärme ein. Für nur einen kurzen Blick erstarrte alles vor der Braut. Die junge Göttin erstrahlte in ihrer ganzen Schönheit vor den Menschen. Die Menschen, durch dieses traumgleiche Bild begeistert, bewunderten sie. Deswegen traten die Eltern der Jungfrau erst etwas später in Begleitung der älteren und jüngeren Familienmitglieder würdevoll an den Hügel heran. Am Hügel stehen geblieben, verbeugte sich der Stamm erst vor den jungen Leuten, dann fragte Mutter ihre Tochter, die Jungfrau:
„Die ganze Weisheit unseres Stammes ist in dir. So sag uns, meine Tochter, siehst du das Künftige für das von dir erwählte Stück Land?“
„Ja, Mutter ich sehe es.“ erwiderte Ljubomila.
„Sag mir, meine Tochter, fühlst du das Gute von dem was vor dir liegt?“ fuhr die Mutter fort.
„Das angekündigte Projekt findet in mir grossen Anklang. Nun will ich auch etwas ergänzen.“ Rasch von dem Hügel gesprungen, lief plötzlich Ljubomila zwischen den Menschen an den Rand des künftigen Gartens. Dort blieb sie stehen und sagte:
„Hier soll ein Nadelbaum wachsen und neben ihm eine Birke. Wenn der Wind von der Seite weht, trifft er erst auf die Zweige der Kiefer, danach die der Birke und dann bittet der Wind die Zweige der Bäume, dass sie eine Melodie singen. Das Lied wird immer wieder neu sein und die Seele erfreuen.“ Die Jungfrau lief etwas weiter und verkündete: „Und hier, hier sollen Blumen wachsen. Zunächst soll es hier rot erblühen, danach kommt violett und hier kirschrot.“ Ljubomila tanzte mit erröteten Wangen wie eine Fee durch den Garten. Menschen, die noch im Kreise geblieben waren, kamen erneut in Bewegung und eilten mit den Samen in den Händen an die Orte auf dem Boden, die die begeisterte Jungfrau bestimmte. Nachdem sie ihren Tanz beendet hatte, lief sie auf den Hügel, stellte sich neben ihren Geliebten und kündigte an:
„Jetzt wird der Raum hier wunderschön sein. Die Erde lässt ein wundervolles Bild erblühen.“
Die Mutter wandte sich erneut an die Jungfrau: „Sag allen Menschen, meine Tochter, wer wird die Krönung über diesen wunderschöne Raum sein? Wem von allen auf der Erde lebenden Menschen könntest du mit deiner Hand den Kranz auflegen?“
Die Braut wandte sich an den Bräutigam und erwiderte:
„Eines Kranzes sei nur der würdig, dessen Gedanke einer Schöpfung von einem wunderschönen Morgen fähig ist.“ Dabei berührte sie mit ihrer Hand die Schulter des Geliebten, der neben ihr stand. Er sank vor ihr auf ein Knie. Auf seinen Haupt legte die Jungfrau würdevoll einen schönen Kranz, eingenhändig mit aromatischen Kräutern und Blumen in lieblichem Duft geflochten. Danach strich sie dreimal über die Haare des Gekrönten mit ihrer rechten Hand und mit der Linken neigte sie ganz sanft seinen Kopf an sich heran. Danach stand der gekrönte Radomir auf. Und Ljubomila stieg vom Hügel und verneigte gutwillig ihren Kopf vor ihm.
Jetzt trat nach üblicher Sitte, der Fater des jungen Mannes mit gesamten Familienbund an den Hügel heran. Sie blieben ehrenvoll dort stehen, und der Fater fragte den gekrönten Sohn, der auf der Anhöhung war: „Wer bist du, dessen Gedanke einer Schöpfung des Raumes der Liebe fähig ist?“ Radomir hielt seine Antwort: „Ich bin dein Sohn und Sohn des Schöpfers.“
„Ein Kranz wurde dir aufgelegt, als/das Zeichen einer großartigen Bestimmung. Was wirst du, Gekrönter jetzt tun, wo du nun über deinen Raum die Macht besitzt?“
„Ich werde das, was kommen wird wunderschön gestalten.“ ertönte die Antwort.
Erneut fragte der Fater: „Wo schöpfst du Kraft und Eingebung, mein Sohn und der gekrönte Sohn des Schöpfers?“
„In der Liebe“
Und wieder kam die Frage: „Die Energie der Liebe kann durch die alle Welten wandern. Wie erblickst du das Spiegelbild der Weltall-Liebe auf der Erde?“
„Es gibt eine Jungfrau, mein Fater, und für mich ist sie die Erscheinung der Energie der Weltall- Liebe auf Erden.“ Bei diesen Worten stieg er neben Ljubomila vom Hügel, nahm sie an die Hand und führte siewieder auf den Hügel hinauf.
Zwei Familienstämme vereinten sich in ein Ganzes, dabei nahmen sich alle in die Arme, lachten und erfreuten sich. Danach bedanke sich der junge Mann bei allen. Nun pflanzten die Menschen ihre natürlichen Geschenke dort, wo es der junge Mann ihnen vorher gezeigt hatte. Jene, die keinen Platz angewiesen bekommen hatten, gingen an die Grenze des Grundstücks und gaben die mitgebrachten Samen mit einem Reigenlied in die Erde. Es waren nur einige Minuten vergangen, und ein wundervoller Garten war bereits angelegt. Und wieder erhob der gekrönte junge Mann seine Hand und nahm in der Stille das Wort: „Die vom Schöpfer dem Menschen geschenkten Tiere sollen nun in Freundschaft neben uns hier leben.“
Und all jene, die Tiere als Geschenk vorbereitet hatten, kamen an die Laubhütte und brachten in den Händen ein Kätzchen, einen Welpen, oder sie führten ein Kälbchen, ein Bärenjunges an der Leine. Arga, der Freund von Radomir schenkte ihnen das versprochene Fohlen.
Danach wurden mit den von Zweigen geflochtenen Zäunen ganz schnell Stallungen neben der Laubhütte aufgebaut. Bald füllte sich der Zeitbau des jungen Paares mit jungen Tieren. Darin lag ein tiefer Sinn: Gemischt werden sie für immer in Freundschaft leben, füreinander sorgen und sich helfen.
Das frisch vermählte Paar nahm die Geschenke an und dankte allen herzlich. Danach begann die freudevolle Feier, mit Reigen und Lieder, so wie es üblich war. Und junge Leute gingen jeder mit seiner Familien heim. Zwei Nächte und ein Tag werden sie nun erst mal jeder für sich sein.
In dieser Zeit brachten die besten Meister beider Siedlungen bereits vorher vorbereiteten und vorgefertigten Stämme für das Blockhaus, deckten das Dach, legten den Boden, dichteten alle Spalten mit trockenem Moos, Flechten und Gras. Die Frauen stellten die besten Früchte in das Heim. Zwei Mütter deckten das Bett mit einer Leinendecke. In der zweiten Nacht verließen alle Menschen den Familienlandsitz. Die Energie der Liebe schwebte über ihm, erwartete das Liebespaar.

Schau nur, was passiert, Wladimir. Eine wedrussische Familie, in dem Falle die Familie von der kleinen Ljubomila, nahm die aufgeflammte Liebe im Mädchen als Gottes Geschenk wahr. Und sie behandelten dieses Gefühl wie ein neues Familienmitglied, der von Gott als Helfer bei der Erziehung des kleinen Mädchens gesandt wurde. Oder auch als Grunderzieher. So half die Großmutter dem Mädchen dabei, dass es das begreift, was die großartige Energie der Liebe von ihm will. Sie zeigte auf eine einfache konkrete und für das Kind verständliche Art und Weise, was es tun soll. Das Mädchen erlernt mit grösster Hingabe die Wissenschaften, die Weisheiten des Daseins, vollkommnet ihren Geist und Körper.
„Wer hat für Ljubomilas Erfolg gesorgt? Die Großmutter, die weisen Lehrer-Wolchwen, das Mädchen selbst oder die große ewige Energie der Liebe?“
„Ich denke, wenn man den Anteil der Energie der Liebe weg nimmt, so würden alle anderen Teilnehmer im Erziehungsprozesses des Mädchens kaum die Hälfte des Erfolges erreichen können. Wäre sie ohne Erzieher, so könnte die Energie der Liebe auch kaum alleine das Mädchen auf den richtigen Weg lenken.“
„Also war es eine gemeinsame Schöpfung der Freude Aller. Das ist genau das, was sich Gott von dem Menschen wünscht.“
„Genau. Der Brauch der Trauung selbst ist bereits das höchste Meisterwerk im Glanz des Schönen, mit Sinn und voll Zweckmäßigkeit. Wenn wir es mit heutigen Hochzeitsbräuchen vergleichen, so stellen wir fest, dass wir okkulte Idioten geworden sind. Was bleibt denn jungen Leuten nach der modernen Hochzeit übrig? Erinnerungen über die Autofahrt ans „Ewige Feuer“, ein Besäufnis im Restaurant oder Café, öffentliche Küsse, die die Energie vergeuden, die für die Zeugung des Kindes vorbestimmt wäre. Nach dem wedrussischen Brauch der Trauung erhalten die jungen Leute keine Erinnerungen, sondern ein reales Haus, das mit Freude von den besten Meistern gebaut wurde, ein Garten mit einer Pflanzenvielfalt, die mit den Händen von Verwandten, Freunden, Nachbarn der jungen Verliebten angelegt wurde.“
„In der Tat bleibt ihnen der wahre Raum der Liebe. Ein heiliges, wahrhaftig Göttliches natürlich erschaffenes Nest, in dem später die Zeugung des Kindes stattfindet.
Beim wedrussischen Brauch der Trauung treten keine zwei Freunde wie heute als Trauzeugen auf, sondern alle Verwandten, das Folk von der gesamten Region, und sie hinterlassen ihre Unterschriften mit einer lebendigen Schöpfung statt einer Unterschrift auf einem Papierstück.
Die Jungen Leute machen eine gemeinsame Prüfung durch, indem sie vor allen Eingeladenen ihr Projekt des künftigen Familienlandsitzes vorstellen. Ich denk, das was sie darlegen, viel höher als heutigen Diplom- oder Doktorarbeiten fähig sind.“
Gewiss ist die Materialisierung des lebendigen Raumes, ein Eigenheim, die Wirtschaft, die Schönheit der Handlungen, mit denen sie erschaffen werden, einer wichtigsten Faktoren. Genauso wichtig ist jedoch noch ein Aspekt, schau doch mal, wer die jungen Leute traut. Keine Eltern, kein fremder Mensch vom Standesamt oder ein Pfarrer, den man meistens das erste und das letzte Mal sieht.
Ljubomila traut Radomir selbst. Sie legt ihm auf den Kopf vor allen Menschen eigenhändig den Kranz auf. Solch eine Tat können wahrhaftig Gottes Kinder vollbringen. Dieser psychologische Faktor ist bei weiterem tiefgründiger als man es sich vorstellen kann.
Ein Mensch, der seine Liebe durch andere fremde Menschen anmelden lässt, schiebt auf der tiefbewussten Eben die Verantwortung für das weitere Schicksal der Familie von sich weg. Ljubomila allerdings nimmt diese Verantwortung auf sich.
Zwischen modernen Eheleuten, die ihre Ehe anmelden, und Gott gibt es viele Bedingungen. Wie der Segen der Eltern, Anmeldung beim Standesamt, Pfarrer in der Kirche. Zwischen wedrussischen frisch Vermählten und Gott steht keiner. Folglich kann deren Ehe nur Gott segnen.
Er tut es in Wirklichkeit durch eine tatsächliche Erscheinung noch vor dem Auflegen des Kranzes. Er sendet ihnen die beiderseitige Liebe. Wedrussen wussten, wie sie sie empfangen/aufnehmen und verewigen.
Und was geschah vor der Zeugung in den Wedrussischen Zeiten des Lebens der Menschheit?

Dzhiwa
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